Geschlossene Fonds

Der Sinn und Zweck eines geschlossenen Fonds ist, mit gesammelten Kapital verschiedener Kapitalanleger Investitionen zu tätigen, die einen möglichst guten Ertrag erwirtschaften sollen. Das von privaten Anlegern bereitgestellte Kapital ist eine Alternative zur klassischen Bankfinanzierung.

Die Motivation der Kapitalanleger ist eine höhere Rendite und die Chance, mit relativ kleinen Summen sich an großen Projekten (Immobilien, regenerative Energie usw.) beteiligen zu können, die ansonsten nur Großinvestoren vorenthalten blieben.

Wurden geschlossene Fonds früher hauptsächlich aus Steuerspargründen erworben, so geschieht eine Beteiligung derzeit unter Renditegesichtspunkten.

Im Gegensatz zu offenen Fonds, haben geschlossene Fonds feste Laufzeiten. Diese Tatsache wird von vielen als Vorteil gesehen, da so die Investition bzgl. der Laufzeit planbar ist.

Das Volumen von geschlossenen Fonds setzt sich in der Regel aus Eigenkapital und Fremdkapital zusammen. Ist das Eigenkapital vollständig platziert, wird der Fonds geschlossen. Seit Juli 2013 ist das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) der neue rechtliche Rahmen für Investmentfonds und löst das bis dahin geltende Investmentgesetz ab. Der Begriff "Geschlossener Fonds" wird seit dem durch den Begriff "Alternativer Investmentfonds (AIF) ersetzt.
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Aktuelle Fonds

Fondsarten

Containerfonds

Immobilienfonds

Flugzeugfonds

Infrastrukturfonds

Leasingfonds

Private Equity Fonds

Regenerative Energien-Fonds

Rohstoffe-Fonds

Pflegefonds

Vorteile und Risiken von geschlossenen Fonds

Vorteile:

♦ Überdurchschnittliche Rendite

♦ Laufende - teils monatliche - Ausschüttungen

♦ Unabhängige Entwicklung zur Börse

♦ Möglichkeit der Beimischung von Portfolios

♦ Hohe Transparenz

♦ Meistens mittelfristige Anlagedauer

Risiken:

♦ Totalverlustrisiko

♦ Fremdkapitalrisiko

♦ Fremdwährungsrisiko

♦ Platzierungsrisiko

♦ Kaum funktionierender Zweitmarkt

♦ Bedingte Einflussnahme als Gesellschafter

AIF Fonds

Die Abkürzung "AIF" steht für "Alternative Investmentfonds". Beispiele für AIF-Fonds sind Immobilienfonds, Umweltfonds, Private Equity-Fonds usw..

Publikums-AIF und Spezial-AIF

Der Unterschied ist, dass Spezial-AIFs nur von semi-professionellen oder professionellen Anlegern gezeichnet werden dürfen. Sie sind sehr komplex und für private Anleger nicht geeignet. Es wird außerdem nur in sehr wenige Anlageobjekte investiert. Somit ist eine ausreichende Risikostreuung nicht gewährleistet.

Gesetzlicher Warnhinweis: Der Erwerb dieser Vermögensanlagen ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.